Clages Gallery | Nee danke, ich gucke nur (pt.1): Press release/ Pressetext
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Nee danke, ich gucke nur (pt.1): Press release/ Pressetext

Intervention: Nee danke, ich gucke nur (pt.)

Isabella Fürnkäs & Mark van Yetter

 

January 2021

 

Clages is pleased to present a series of interventions titled Nee danke, ich gucke nur presented in the gallery´s main exhibition space and visible from street level through the large front window. Utilizing the space and its’ architecture, originally created with the intend of being a traditional commercial storefront and not a gallery space, the project intends to open up the gallery’s current program back to the public in a time of increased social isolation and physical distancing. Even if due to the current situation the exhibition activities and projects are forced to inevitable rescheduling or postponement, these interventions attempt to reconnect them with the public.

 

“To others, the universe seems decent because decent people have gelded eyes. That is why they fear lewdness. They are never frightened by the crowing of a rooster or when strolling under a starry heaven.“

 

Georges Bataille

The Story of the Eye (1928)

 

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Clages freut sich, eine Reihe von Interventionen unter dem Titel Nee danke, ich gucke nur zu präsentieren, die im vorderen Galerieraum gezeigt werden und von der Straße aus durch das große Schaufenster sichtbar sind. Das Projekt nutzt den Raum und dessen Architektur mit seinem traditionellen, kommerziellen Schaufenster, ursprünglich nicht als Galerie gedacht, um das aktuelle Galerieprogramm in einer Zeit zunehmender sozialer Isolation und physischer Distanz wieder aufzunehmen. Auch wenn aufgrund der aktuellen Situation die Ausstellungsaktivitäten und Projekte unvermeidlichen Umplanungen oder Verschiebungen unterliegen, versuchen diese Interventionen, sie wieder mit der Öffentlichkeit zu verbinden.

 

„Anderen erscheint das Universum anständig, weil anständige Menschen kastrierte Augen haben. Deshalb fürchten sie die Unzüchtigkeit. Sie erschrecken nicht beim Krähen eines Hahns oder beim Spazierengehen unter dem Sternenhimmel.“

 

Georges Bataille

Die Geschichte des Auges (1928)